Heilpraktikerin in Köln

Harnwegs-und Atemwegserkrankungen

VvAm 07.11.2017 besuchte ich die Fortbildung der freien Heilpraktiker

„Erfolgreich gegen Infektionsherde im Bereich der Harnwege und Atemwege

Dozent Dr.Martin Diefenbach

Medizinische Information DRELUSO Pharmazeutika Dr. Elten und Sohn

Harnwegs und Atemwegserkrankungen

Die Harn-und Atemwege sind über die Körperöffnungen die Kontaktstellen zur Außenwelt.

Infektionen treten am häufigsten an den Kontaktstellen mit der Außenwelt auf.

Dies sind bei den Atemwegen der Mund und die Nase, bei den Harnwegen die Harnröhre.

Diese Kontaktstellen sind für den Menschen lebenswichtig.

Die Atemwege dienen zur Sauerstoffaufnahme, die Harnwege zur Ausscheidung von Urin.

Der Körper hat gegen diese Infektionen Strategien entwickelt, die aber bei einigen Menschen nicht immer funktionieren.

Niedrige Temperaturen  verlangsamen die Abwehrreaktion.

Durch  schlechte Durchblutung verringert sich der Stoffwechsel.

Eine nicht ausreichende Versorgung mit essentiellen Nährstoffen, aber auch hormonell kann sich der Stoffwechsel verringern

Die Keime, die zu einer Entzündungsreaktion führen, kommen nicht nur aus der Umwelt, wo sie durch die Körperöffnungen in den Körper gelangen, sondern wir tragen Sie ständig mit uns.

Über die Körperöffnungen kommen ständig fremde Keime dazu.

Nur wenn die Abwehrfunktion unseres Immunsystems eingeschränkt ist kommt es zu Entzündungsreaktionen.

Meistens sind es immer die gleichen Patienten, die mit einer Infektion im Frühjahr und im Herbst in die Praxis kommen.

Die Atemwege

Über die Nase gelangt die Luft in die Nasenhöhlen, dort wird Sie temperiert und angefeuchtet.

Weiter gelänge Sie über den Rachen, den Kehlkopf, die Luftröhre, die Bronchien, zu den Alveolen ( Lunge ).

An der Nasenschleimhaut bleiben Staubpartikel und andere feste Bestandteile haften.

Hier wird die Luft gefiltert.

Im Winter ist die Luft trockener und die Nase muss viel Wasser verdunsten.

Je kälter es wird, muss um so mehr Energie muss aufgewendet werden, um

Luft und Wasser zu erwärmen.

In den Übergangszeiten zwischen Sommer und Winter sind die Veränderungen der Aussenbedingungen sehr groß.

Die Patienten, die auf diese Veränderungen mit Krankheit reagieren, passen sich zu langsam an die Veränderungen an.

Grippeviren

Grippeviren Überleben bei trockener Luft besser, dadurch ist die Infektionsgefahr in dieser Zeit groß.

Die Raumluft zu befeuchten ist daher sinnvoll, wobei man Schimmelbildung dabei vermeiden soll.

Wie oben beschrieben, tragen wir aber die Erkältungsviren, genau wie die Herpes und andere Viren in unseren Körperzellen.

Unter Stress ist unserer Körperabwehr geschwächt, und die Viren können aktiv werden und Symptome  hervorrufen.

Bakterien

Aber auch Bakterien verursachen eine akute Sinusitis.

Durch einen Sekretstau verstopfen die Nasenhöhlen, es besteht eine schlechte Belüftung.

Dies ist ein optimales Milleu für Bakterien.

Erkrankungen der oberen Atemwege sind:

  • Erkältung – Viren
  • akute Sinusitis – Bakterien
  • chronische Sinusitis – Schleimhautdefekt
  • allergische Rhinitis – Reizstoffe

Erkrankungen der unteren Atemwege

akute Bronchitis – 90% Viren 10% Bakterien

chronische Bronchitis – Schleimhautdefekte

Asthma – Vegetative Reizung, Allergene, Bronchitis

Lungenemphysem – Fremdstoffe

Lungenentzündung – Entzündung der Alveolen

Die Harnwege

Die Harnwege sind im Gegensatz zu den Atemwegen nicht für die Aufnahme von Außen zuständig, sondern für die Ausscheidung.

Zu den Harnwegen gehören die Nieren, die Harnleiter, die Harnblase, die Harnröhre.

Über die Harnwege wird das Filtrat der  Niere ausgeschieden, welches grundsätzlich keimfrei ist.

Keime können über den Kontakt mit der Umwelt eindringend und aufwärts wandern.

Dies nennt man eine aufsteigenden Harnwegsinfekt.

Da die Harnröhre der Frauen kürzer ist als die der Männer, sind Frauen 4 x häufiger von Harnwegsinfekten betroffen.

Ausserdem können aufgrund der anatomischen Nähe von Darmausgang und Harnröhre, Darmbakterien aufsteigen und zu einer Harnwegsentzündung führen.

Geschlechtsverkehr ist ein weiterer Risikofaktor.

Zum Schutz vor Darmkeimen hat die  Scheidenflora  einen pH Wert unter 4,5.

Damit Spermien überleben können, ist die Samenflüssigkeit alkalisch. Durch Geschlechtsverkehr verändert sich das Milleu  der Scheidenflora und Keime können sich ausbreiten.

Im Zusammenhang einer gereizten Blase kommt es zu Verfestigungen von Bindegewebe im Unterbauch, am Beckenboden und der Innenseite der Oberschenkel.

Es findet eine Minderdurchblutung der Harnwege durch verkrampfte Muskulatur statt.

Es entstehen Schmerzen im Bereich des Unterleibs.

Aber auch kalte Füße und Unterleib können zu einem Harnwegsinfekt führen.

Gesundheitsmassnahmen

 Alleine Durch eine Minderdurchblutung kann eine Reizung der Harnwege entstehen und ein Keimwachstum begünstigen.

Wärme auf den unterkühlten Stellen, sowie aufsteigende Fußbäder verbessern die Durchblutung.

Krämpfe werden gelöst.

Um das hochwandern der Keime zu verhindern, ist eine Durchspülung

der Harnwege wichtig.

Kapuzinerkresse unterstützt die Abwehr und fördert die Durchspülung.

Um das Immunsystem zu stärken sind Vitamin C und Zink hilfreich.

(Quelle: Script Erfolgreich  gegen Infektionswege im Bereich der

Harnwege und Atemwege)

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