Heilpraktikerin in Köln

Die Migräne

Migräne ist ein immer wieder, in unregelmäßigen Abständen auftretende Kopfschmerzerkrankung, mit halbseitig lokalisiertem Kopfschmerzanfällen und vegetativen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Sehstörungen.

Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

Der Schmerz wird als pulsierend, hämmernd oder bohrend von den Betroffenen bezeichnet.

Körperliche Anstrengung verstärkt den Schmerz.

Die Migräne schränkt den Menschen in seinem Alltag enorm ein.

Die Migräne Attacken können bis zu 72 Stunden anhalten, sie können jedes mal eine unterschiedliche Intensität und Dauer haben.

Die Schwerste Form der Migräne dauert länger als 72 Stunden und wird Status migränosus genannt.

Die Migräne ist neben dem Spannungskopfschmerz die häufigste Form von Kopfschmerzen.

Auch Kinder können von Migräne Anfällen betroffen sein. Hier ist meist der ganze Kopf betroffen, mit Symptomen der Teinahmslosigkeit, Müdigkeit, Blässe, Übelkeit, Erbrechen.

Nach Angaben der Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin, leiden in den letzten Jahrzehnten 20% aller Grundschulkinder unter Kopfschmerzen, mit Ende der Grundschulzeit sind es schon 50 %.

Viele Stunden vor den elektronischen Geräten, wie es heute bei den Kindern üblich ist, in Kombination mit Bewegungsmangel, begünstigen die Auslöser des Kopfschmerzes.

Kinder können sich oft noch nicht äußern über Ihre Beschwerden, bei Begleitbeschwerden, wie Bauchschmerzen, Herzrasen, Hautrötung, erhöhte Körpertemperatur, Schwindel, Durst, Harndrang, Übelkeit und Erbrechen, sollte auch an Migräne gedacht werden.

Auch neurologische Auffälligkeiten, wie Halluzinationen von bunten Farben, Sehstörungen, Lichtblitze, Flimmern vor den Augen, Missempfindungen in Händen und Füßen, Sprachstörungen können auftreten.

Wie bemerke ich bei meinem Kind einen Migränen Anfall?

Achten Sie auf Verhaltensänderungen, das Kind will schlafen, ist gereizt, rot im Gesicht, unruhig , klagt über Schmerzen und kann sich nicht konzentrieren.

Krankheitsentstehung

Die Ursache der Migräne ist unklar, es gibt bis heute noch keine eindeutige Antwort.

Eine erbliche Veranlagung spielt bei  der Entstehung eine Rolle, wobei heute auch eine organische Mit-Ursache angenommen wird.

Wahrscheinlich ist jedoch das zusammen wirken mehrer Faktoren ausschlaggebend für einen Migräne Anfall.

Mediziner vermuten eine Fehlfunktion bestimmter Botenstoffe im Gehirn, Durchblutungsstörungen, genetische Faktoren.

Aber auch  bestimmte Nahrungsmittel, Alkohol, Medikamente, Unterzuckerung, psychische Faktoren, wie Überlastung, oder Entlastung ,z.B. am Wochenende, physikalische Einflüsse, Flackerlicht und die Menstruation sind auslösende Faktoren.

Stress und Schlafmangel begünstigen einen Migräne Anfall.

Nach heutigen Kenntnisstand werden drei Phasen der Migräne unterschieden:

  1. neurologische Funktionsstörungen
  2. typischer Halbseitenkopfschmerz
  3. lokales Ödem um die Gefäße herum mit Dauerkopfschmerz

Symptome

Immer wiederkehrende halbseitige Kopfschmerzanfälle, die Stunden bis Tage dauern

Es wird noch unterschieden zwischen Migräne ohne Aura, hier besteht Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit, Geräuschempfindlichkeit

und Migräne mit Aura, hier kommen Sehstörungen, Sensibilitätsstörungen, oder selten Lähmungen dazu.

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